Donnerstag, 5. Mai 2016

weitere Auspflanzarbeiten und Kühe


So dieses Wochenende war nochmal einiges an Anpflanzarbeiten durchzuführen. Gerade bei sehr dich auszusäenden Pflanzen wie es bei den Wurzelgemüsen (Karotten , Zwiebeln, Pastinake etc.) der Fall ist es doch einiges an Arbeit. Die Abstände liegen bei den meisten Sorten ca. bei 5cm in Tiefbeeten. Es muss nicht cm genau sein aber so grob sollte es doch stimmen. Anfangs hatte ich es "frei" versucht , jedoch habe ich dadurch die Reihen viel zu schief gesetzt. Ich habe nun auf ein Stück Maschendraht auf beide Seiten einen Stein gelegt damit dieser hält. Dadurch muss man einfach nur mit einem Pflanzeholz ein Loch ausstechen und kann super einfach im Dreickmuster anpflanzen. Dadurch bleibt man auch in etwa gerade.
Die Arbeit ist sehr mühselig und nimmt viel zeit in Anspruch. Ich habe gerade mal kurz drübergerechnet: Es wurden fast 2500 Samen bzw. Steckzwiebeln per hand ausgesetzt. Und das nur im oberen Beet. 



Dann hatte ich noch ein komplettes Beet vollständig mit Kartoffeln ausgepflanzt. Ich habe relativ spezielle Sorten ausgewählt die man so kaum im Supermarkt erhalten kann. So werde ich Jahr für Jahr immer mal herumexperimentieren , bis ich dann die wohlschmeckendsten Sorten entdeckt habe.
Den Auspflanzzeitpunkt der Frühkartoffeln hatte ich etwas verpennt. Hätte ich wie im letzten Jahr durchaus einen Monat früher erledigen können. Naja wird wohl trotzdem noch klappen. Die Lagerkartoffeln soll man in Tiefbeeten etwa 45cm tief setzen. Mir kommt dies arg tief vor. Ich bin gespannt wie lange es dauert bis diese an die Oberfläche gelangen.
Dumm ist auch das viele Sorten der Pfanzkartoffeln bereits sehr lange Keime gebildet hatten , obwohl diese in einem relativ kühlen Keller meiner Oma gelagert wurden. Das mit der Bestellug ist so eine Sache. Bestellt man zu Spät sind begehrte Sorten bereits ausverkauft. Bestellt man zu früh um muss man die Kartoffeln lagern und es bilden sich Keime. Vielleicht gibt es aber bessere Lagermöglichkeiten. Darüber muss ich mich mal informieren.  Im letzten Jahr hatte ich lange nicht so lange Keime. Ich weiß jetzt nicht welche Auswirkungen die langen Keime auf das Wachstum haben , habe es trotzdem mal so probiert. Bei manchen hatte ich die Keime auch wieder komplett ausgerissen um einen Vergleich darzustellen. Hoffentlich gibt es keine zu großen Verluste , wäre doch sehr ärgerlich.

Damit ist ein Großteil der Auspfkanzarbeiten erledigt. Im April ist im Gartenjahr mit Abstand am meisten zu tun.




Mein Nachbar hatte Besuch von Kindern aus der Stadt. Die Kinder waren in etwa zwischen 7 und 10 Jahren alt. Er erzählte mir diese hätten noch nie Kühe in der Realität gesehen. Mich hat das etwas erstaunt. Aber eigentlich ist es nur die logische Konsequenz der gesellschaftlichen Entwicklungen , wo halt lieber vor der Glotze gesessen wird ;-)  





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